Samstag, 1. Mai 2010

Resteverwertung: nur nix wegwerfen zum 6.!!

Wegen einiger Anfragen habe ich hier mal die einzelnen Nähschritte für meine "Restetäschchen" zusammengestellt: man braucht als erstes ein Stück dünne aufbügelbare Vlieseline in der Größe von ca. 25 x 50 cm, abhängig von der Größe der Tasche, die man machen möchte. Ich arbeite das ganze gleich auf dem Bügelbrett, dann muss ich später nix umlagern! 

 

Dann wird diese Fläche mit den Resten belegt, die ich vorher noch bügel, damit sie schön glatt aufliegen:



Ich lege die Streifen möglichst dicht nebeneinander, damit die ganze Fläche bedeckt ist.



Zum Festbügeln lege ich mir eine Teflonfolie darüber, um das Bügeleisen vor Kleberesten zu schützen. Diese Folie habe ich vor Jahren mal in einem Bastelgeschäft erstanden.



Man kann aber auch einfach ein Stück Pergamentpapier nehmen oder anderes glattes Papier!



Nach dem Bügeln kommt auf die Unterseite als Futter ein Stück Thermolam, rundherum ca. 1 cm breiter zuschneiden:


Und als letztes kommt dann oben Tüll darüber, den man in einer passenden Farbe wählen kann. Ich bevorzuge dunklen Tüll, in diesem Fall dunkelblau:

Und dann ringsum alles feststecken, man braucht nicht zu heften,  und dann geht es an die Nähmaschine: zuerst kann man das ganze mit einem freihand gequiltetem Muster versehen, dann kommen die verschiedenen Zierstiche zum Einsatz! Ich habe das Teil mal von der Rückseite fotografiert, da auf dem weißen Thermolam die Stiche besser zu erkennen sind:




Mit den Zierstichen bin ich erst am Anfang, da kommen noch mehr dazu, man kann sie auch schräg laufen lassen, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt!



Falls noch fragen sind, bitte melden! Und was ich noch festgestellt habe: so richtig leer wird meine Restetonne auch mit dieser Methode nicht.....

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