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Dienstag, 16. Juni 2020

Etwas aus der Trickkiste....

Als langjährige Patchworkerin fällt mir auf, das es doch so ein paar kleine Tricks gibt, die für einige noch unbekannt und neu sind! Besonders fiel es mit jetzt auf, als ich ein neues Bügelbrett brauchte, in das alte hatte sich über die Jahre eine Delle in den Drahtunterbau gebügelt, dadurch war die Bügelfläche nicht mehr so schön glatt und eben wie ich sie gerne habe!

Also ein neues Bügelbrett besorgt und mit einem möglichst einfarbigen Bezug versehen: den brauche ich, da ich mir auf der Oberfläche ein paar Markierungen anbringe, die mir vor allem beim Bügeln von Resten helfen! So kann ich gleich sehen, ob der Rest zB für ein 15x15 cm Quadrat noch reicht oder nur noch für eins von 10x10!





Und so habe ich mal überlegt, welche kleinen Tricks ich noch so benutze.... Der Baumarkt spielt dabei eine nicht unerhebliche Rolle...

Da ist zB die Sache mit dem Sandpapier: wenn ich Stoff beschriften möchte, zB für ein Label, dann lege ich das Stoffstückchen auf ganz feines Sandpapier: 180er/200er...., dann kann es nicht mehr verrutschen und man kann gut auf dem Stoff schreiben!



Auch für selbstgemachte Pappschablonen, die man  zum Zuschneiden von Hexagons mit der Schere braucht  oder für Schablonen , um Quiltlinien aufzuzeichnen eignet sich das feine Sandpapier: man beklebt die Rückseite damit und es gibt kaum noch ein Verrutschen!



Und noch etwas, das aus dem Baumarkt stammt und doch das Quilten, vor allem das Freihandquilten sehr erleichtert:  Handschuhe! Eigentlich als Arbeitshandschuhe gedacht, sind sie aber wegen der rutschfesten Beschichtung sehr gut geeignet, um den Stoff ohne allzu großen Druck zu führen! Das entlastet die Handgelenke und die Schultern ungemein! Dazu ist anzumerken, es gibt auch spezielle Quilthandschuhe, ich habe aber mit diesen sehr gute Erfahrungen gemacht!




Um die Patchworklineale am Verrutschen zu hindern, gibt es eine Haftfolie, die man auf der Unterseite anbringen kann! Ich schneide die Folie ein bisschen kleiner als das Lineal!
Die Folie nennt sich "Invisi Grip" und ist in vielen Shops erhältlich!

Und noch eine Folie, die ich zweckentfremdet habe: es handelt sich um  Dauerbackfolie, die man eigentlich zum Backen benutzen soll! Sie ist aber auch hervorragend geeignet als Bügelunterlage, wenn man zB das H630 Vlies aufbügelt oder mit Vliesofix arbeitet, das gerne mal am Bügeleisen klebenbleiben möchten.... Und auch für die Bügelperlen der Enkel ist sie wunderbar geeignet!




Den Einsatz kann man sich hier mal ansehen: wie kann man Vlies verbreitern!!

https://youtu.be/DvtKuSYIQhA 



Und auch das "Freezer Paper" ist ursprünglich für ganz etwas anderes  gedacht, zB Fleisch und Wurst einzupacken! Durch seine Beschichtung ist es aber auch beim Patchworken und Nähen sehr beliebt, da man  es mehrfach aufbügeln und wieder abziehen kann! Man kann sich Schnittmuster damit herstellen, oder auch Vorlagen für Applikationen!





Besonders gerne nehme ich es auch als Schnittmuster für Jerseystoff, man muss nichts stecken!


Diese Trickliste ist sicherlich nicht vollständig, ich bin offen für weitere Anregungen, die uns Patchern das Leben erleichtern! Also, wer noch gute Tipps auf Lager hat.....

Dienstag, 5. Mai 2015

Ein paar Tricks und Tipps....

... möchte ich heute mal teilen: da ich gerne Zeit einspare und es liebe. die Arbeit zu vereinfachen, gibt es doch so einiges, was vielleicht auch für andere interessant ist!

Sortieren von Streifenresten:
Streifenreste fallen ja jede Menge an: ich habe mir dafür diese Klappklammern aus dem Bürobedarf besorgt, mit ihnen kann man die Streifen zusammenklammern und und an den Bügeln gleichzeitig aufhängen! So sieht man immer, was an Streifen da ist und was man noch gebrauchen kann!




Für andere Bänderreste oder auch Schrägbandreste habe ich mir ein Brett gemacht, auf das ich Wäscheklammern geklebt habe. da kann man dann gut kleinere Reste festklemmen!


Ich liebe auch zum Quilten oder als Zierstiche das Verlaufsgarn, das es in vielen Farben gibt: manche sind sich auf der Rolle aber doch ziemlich ähnlich, so dass mir der Gedanke kam, mir einen "Probelappen" zu machen!


Hiernach kann man ein bisschen besser entscheiden, welches Garn man wählen sollte!

Da ich neulich viele gleiche Streifen zuschneiden mußte und dann beim Nähen feststellte, dass ich bei einem Streifen mit dem Lineal wohl um einen halben Zentimeter verrutscht war: natürlich zuwenig!  kam mir der Gedanke, einfach einen Streifen Isolierband auf das Lineal zu kleben bei der Linie, die angelegt werden mußte! Isolierband deshalb: es läßt sich ohne Rückstände abziehen und man kann es ein paarmal neu aufkleben und es gibt es in verschiedenen Farben, so dass man sich auch mehrere Abstände markieren kann!


Das Zuschneiden geht auch schneller, da nicht immer die richtige Linie suchen muss!

Den Bezug für mein Bügelbrett wähle ich immer möglichst hell und einfarbig, ohne viele Muster: ich bringe mir nämlich dort einige Markierungen an, die mir besonders beim Bügeln von Resten helfen! Ich kann dann sehen, ob die Streifenbreite noch reicht oder aus dem Stoffstück noch ein 10x10 cm Quadrat werden kann!



Ich benutze bei den Streifen sowohl Zentimeter als auch Inch!



Und ein bisschen was zur Fertigstellung eines Quilts: dem Heften! Früher habe ich das auf dem Fußboden gemacht, dort war Platz genug, den Quilt auszubreiten, aber..... heute wollen die Kniee nicht mehr so recht mitmachen....
Und jetzt mache ich es folgendermaßen: meinen großen Ausziehtisch vergrößere mit meinen Klapptischen, die Höhe kommt bis auf einen cm einigermßen hin!
Darauf kommt dann als erstes die Rückseite, die ich rundherum mit Klebestreifen befestige, damit nichts mehr verrutschen kann!


Erst wird eine Seite ein bisschen festgeklebt, dann die gegenüberliegende, mit den beiden anderen Seiten wird genauso verfahren!


Darauf dann das Vlies, immer schön von er Mitte zu den Seiten glattstreichen!


Und darauf dann das Top!


Und dann kann man heften...