Donnerstag, 16. März 2017

"Kannst Du auch einen Quilt verbreitern?"

Das war die Frage meines Sohnes aus Anlass der Anschaffung eines breiteren Bettes: und ja, ich kann, d.h., ich werde es jedenfalls versuchen!
Sein Quilt war einer der ersten Quilts, den ich gemacht habe, zusammengesetzt aus 7x7 cm Quadraten, nicht alles Patchworkstoffe, denn damals gab es nicht so viele! Es sind Reste vom Blusen- und Hemdennähen dabei, alles BW, aber es hat gepasst und bis jetzt gehalten!

So sieht der Quilt also aus, von dem die Rede ist:






Zum Glück habe ich damals sehr sparsam gequiltet, den dunklen Randstreifen gar nicht, so dass nach Abtrennen des Bindings die drei Lagen also  leicht voneinander zu trennen waren!





So war es möglich die Verbreiterung ans Top und an die Rückseite zu nähen, und auch das Vlies konnte mit Hilfe von "Heat Press Batting Together" verbreitert werden!


Das ist ein sehr dünner Streifen, der schon mit wenig Hitze zwei Vliesstücke miteinander verbindet!



Dann kam das nächste Problem: da ich ja immer bemüht bin, meine Reste zu vernähen, waren nach den vielen Jahren fast keine Reste von den Stoffen, die in dem Quilt verarbeitet sind, mehr vorhanden...
Also bin ich durch meine Stoffkisten getaucht, um farblich einigermaßen passende Stoffe zu finden!
Und so sieht dann der Streifen aus, den ich angesetzt habe:


Der dunkelblaue Stoff ist natürlich etwas dunkler, aber den genau im Farbton passenden konnte ich nicht finden!
Das Nähen dieses jetzt Riesenquilts war dann nicht so einfach:



Und auch hier empfiehlt es sich zum besseren Führen und Schonen der Schultern rutschfeste Handschuhe anzuziehen!


Und auf der Rückseite habe ich den dunkelblauen Stoff für die verbreiterung benutzt:


Ja, und jetzt muss noch das Binding ran, ca 10 Meter!
Und so sieht er jetzt aus.


Im Nachhinein hätte ich es mir auch etwas einfacher machen können: ich hätte erste die beiden Seitenstreifen nähen und quilten sollen und dann nach der "Quilt as you go"- Methode annähen! Diese Teile wären besser zu handhaben gewesen und ich hätte auch etwas besser quilten können!

Montag, 13. März 2017

Hosen flicken....

.... ist im Moment öfter angesagt, seit 3 kleine Enkel noch ziemlich viel auf den Knieen herumrutschen zum Spielen!



Das Problem ist ja, dass die Hosenbeine noch sehr schmal und eng sind und man mit der Nähmaschine nicht hineinkommt! Ich habe es auch mit aufbügelbaren Flicken probiert, aber die lösen sich doch wieder ab!
Also muss das Hosenbein "vergrößert" werden: dazu trenne ich bei den Jeans die einfache Naht einfach auf, denn sie kann leicht wieder zugenäht werden!


Um den Flicken zum Aufnähen zu fixieren, bügel ich Vliesofix auf die Rückseite:



Dann verrutscht nichts beim Nähen!


An der Nähmaschine entferne ich den Anschiebetisch, damit es sich besser nähen läßt:



So kommt man gut rundherum!
Zum Schluss dann die Seitennaht schließen: da die meisten Jeans aus etwas elastischem Stoff sind, benutze ich die Dreifach-Geradstichnaht, anschließend die Kanten mit Zick-Zack versäubern!




Und dann kann ich nur noch hoffen, dass die Flicken einigermaßen halten, einmal hielten sie gerade einen KITA Vormittag....


Bis zum nächsten Mal.....

Donnerstag, 16. Februar 2017

Die Ostseequilter sind wieder da!

Es ist schon einige Zeit seit unserem letztem Treffen vergangen, das neue Jahr ist auch nicht mehr ganz neu und endlich haben wir es geschafft, uns in gemütlicher Runde zu treffen!
Monika war diesmal Gastgeberin, ihr Mann hatte wieder ein paar Leckereien vorbereitet, die so schnell weg waren, dass ich kein Foto geschafft habe....
Nach der "Einführungsrunde" mit Dorfneuigkeiten und den persönlichen Upps and Downs gab es dann wieder ein bisschen was zu bewundern1
Den Anfang machte Karin: sie hat ein UFO fertig bekommen, eine Tischdecke ist es geworden!


Und noch eine Detailaufnahme:


Und wie ich schon mal beschrieben habe: dieses Muster ist sehr einfach und kommt ohne Y-Nähte aus! Wen es interessiert, der sollte mal hier  gucken!
Und Karin liebt es, auch aus den kleinen Resten noch etwas Schönes zu zaubern, diesmal sind es Mini-Herzchen für einen Türkranz!



Renate denkt praktisch: sie arbeitet an kleinen Behältern, die dazu dienen, das Handy während des Aufladens aufzunehmen, in den oberen Teil kommt noch eine Öffnung, so dass der Stecker vom Ladegerät in die Steckdose gesteckt werden kann!



Ja, und auch diese Arbeit muss sein: das Papier aus den kleinen Hexis rausprökeln! Ursula ist hier fleissig!


Und Karin hat wieder neue Taschenschnitte ausprobiert, vor allem diesen hier im Hinblick, dass man ja keine Plastiktüten mehr benutzen soll:
So sieht sie aus, wenn man sie in die Tasche steckt zum Mitnehmen:


Und wenn man den Reissverschluss öffnet:






Die beiden halbrunden Hälften bilden dann den Boden der Tragetasche!
Und auch diese Faltentasche hat sie ausprobiert:


Und die alten Jeans mußten auch eine Transformation durchmachen: sie werden, natürlich, zu einer Tasche!



Die runden Kanten werden sich nach dem Waschen noch ausfransen!
Und ein bisschen was konnte ich auch zeigen: die Kissen mit den nach Kinderzeichnungen gestickten Herzen waren fertig geworden!


Wer mehr zu diesem Spendenprojekt wissen möchte, der kann mal hier  gucken! Diese Kissen sind eigentlich unbezahlbar, wenn man ihren Werdegang betrachtet!
Auch ein paar Nesteldecken sind fertig geworden, leider konnte ich nur noch Bilder zeigen, da sie schon alle verschickt waren!




Diese nur mal als Beispiel! Mehr Beispiele für Nesteldecken kann man sich auf Pinterest  ansehen!
Nun freuen wir uns auf unser nächstes Treffen und dass bis dahin das Wetter wärmer wird, die Sonne doch mal scheint und die Erkältungen endlich der Vergangenheit angehören....




Sonntag, 12. Februar 2017

Gutes tun und helfen im Internet....

 ..... ist sehr weit verbreitet und ohne das Internet wüßte man von den vielen Aktionen gar nichts: zu erwähnen wäre die Herzkissenaktion, die Preemiequilts, die Echten Teddytanten, die Socken- und Mützenstricker....und noch viele mehr!
Auf viele dieser Aktionen bin ich durch Facebook gestoßen und habe mich auch an einigen gerne  beteiligt. Aber eine dieser Aktionen möchte ich heute mal besonders vorstellen, da hier so viele, von jung bis alt, zusammenarbeiten! Es ist eine von mehreren Aktionen die Elke ins Leben gerufen hat mit ihrer  Facebook Gruppe  "Hilfe für arme und kranke Menschen"!
Was mich an  ihrer Aktionen so begeistert ist die Tatsache, dass hier viele zusammenarbeiten:
den Anfang machen Kinder, die dazu aufgerufen werden, Herzen zu malen!








So oder ähnlich sehen diese Zeichnungen aus, die dann an Elke geschickt werden: mit Hilfe eines Computerprogramms setzt sie dann diese Zeichnungen in Kreuzstichvorlagen um! 




Leider habe ich nicht zu allen Vorlagen die passende Zeichnung, aber man kann doch das Prinzip erkennen!
Wenn es soweit ist, dann fragt Elke wieder in die Runde, wer denn gerne die Herzen sticken möchte und schickt sie in alle Himmelsrichtungen, die fertigen Stickereien gehen dann an sie zurück!






 Ja, und dann fragt sie wieder in die Runde, wer denn wohl Lust hätte, aus den gestickten Herzen fertige Kissenbezüge zu nähen! Und hier komme dann ich und viele andere Näherinnen ins Spiel, in meinen Stoffvorräten hat sich bisher immer ein nach meiner Meinung passender Stoff gefunden, um die Kissen fertigzustellen! Fertige Größe ist dann 40x40 cm, passend für die kleinen Kissen!




Das sind jetzt die "Rohlinge" für die Vorderseite der Kissen, ein Bild der fertigen Kissen wird dann noch folgen!
Hier nochmal ein Blick auf Kissen, die schon vor längerer Zeit genäht wurden! 



Und dann gehen die Kissenbezüge zurück an Elke und von ihr werden dann die fertigen Kissen an kranke Kinder weitergegeben, die sie mit viel Freude entgegennehmen!
Während des Nähens kam mir dann Gedanke, dass diese Kissen die "teuersten" Kissen sind die ich je gesehen habe, vom Arbeitsaufwand sind sie einfach unbezahlbar! Aber es steckt viel Liebe drin und es macht auch so viel Spass sie zu nähen mit dem Gedanken, dass sich ein Kind sehr darüber freuen wird!